Nach Krapoldi ist vor Roncalli.
Der Circus RONCALLI ist im Kommen. Derzeit in Wien, sendet er schon seine Vorboten. Als Plakat. Spots im Radio. Franz Fröschl, eine Zirkusfan höchster Provenienz versorgt mich mit News aus Wien. So wie mir der Alfie Lerchbaumer (war unser legendärer Entreé-Clown) immer über die Faschingsaffinität vom Franz und den Närrischen im Unterland erzählt.
Bernhard Paul, Circus-Doyen, „Clown Zippo“ war einige Jahre Patronanzgeber beim Festival. Zweimal haben wir ihn besucht, in Wien und in Düsseldorf. Ein Erlebnis. Einmal war er in Innsbruck, damals – Fernsehauftritt, Pressetermin im Goldenen Adler „1999 Clowns der Weltrekordversuch“ – die Stadt von einem avisierten Circus-Roncalli-Innsbruck-Gastspiel noch weit entfernt „Innsbruck ist mit diesen Konditionen nicht attraktiv genug“, hat er gemeint … damals noch nicht – heute macht der Zirkus alle zwei Jahre Station in der Stadt. Und Vorfreude macht sich breit. Roncalli ist ein Erlebnis. „Der Zirkus ist in der Stadt“ Die Faszination ungebrochen.
Mit dem ukrainischen Clown Housch-ma-Housch alias Simon Shuster kommt auch ein „alter Bekannter“ nach Innsbruck. Unvergessen seine Auftritte – 2012 beim Festival – gemeinsam mit Otto Wessely, dem genialen Wiener Chaotenzauberpoeten und mit dem Clown, Schauspieler, Regisseur, Zeichner und Gagschreiber Pierre Étaix†, der mit seinem Kurzfilm Heureux anniversaire 1963 den Oscar gewonnen hat. Sternstunden im alten Stadtsaal. Ein Wiedersehen mit Housch-ma-Housch der besonderen Art. Vielleicht geht sich ein Treffen mit Simon aus. Wo ich mir sicher bin: Auf jeden Fall lohnt sich der Besuch beim Circus Roncalli. Nicht nur weil Edelfan Franz die „Werbetrommel“ gerührt. Überhaupt, einfach schon deshalb, weil Lachen und Unterhaltung, Haltung und Stimmung in unserer jetzigen, einfach … heben.
Alle Fotos: FdT-Archiv/Marcantonio Marino




