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Ein Kiosk wird zum Blog.

„Leute, bin ich denn ein Kiosk? Oder bin ich etwa ’ne Bank? Oder seh ich aus wie ein Hotel? Oder wie’n Kassenschrank?“

Rumpelstilz. Als zurückgeworfener Anker in die Vergangenheit. Motto. Wofür. Ein Blog. Ein paar Impulse, Tipps aus dem Kiosk für Perlen, Kunst, Stil, Circus, Musik und Dialoge. Immer wieder auch vernetzt und die Berührung suchend, mit den Menschen und mit dem Krapoldi-Konzept. Krapoldi sollte immer vorkommen, so-wie-so. In diesem Kiosk gibt es nicht nur Vergangenes, auch Neues, Tipps und Empfehlungen, Impulse und Anregungen haben platz.

„Aber Krapoldi kommt immer vor?“ Schau´n wir mal. Absender ist ein Flaneur. Was und wer ist ein Flaneur? Wie kommod. Heute findet man derartiges immer umfassend erklärt im Netz. Ein Flaneur (französisch flâneur, von flâner = schlendern, spazieren) ist ein planlos und genussvoll durch die Stadt wandernder Beobachter, der sich im anonymen Strom der Menschen treiben lässt. 

Historischer Ursprung: Der Begriff stammt aus dem Paris des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich war der Flaneur oft ein wohlhabender Dandy, der ohne Eile und ohne festes Ziel durch Passagen und Straßen zog, um das urbane Leben zu studieren. 

Literarische Figur: Philosophen und Schriftsteller wie Charles Baudelaire, Walter Benjamin oder Franz Hessel machten den Flaneur zu einem Symbol der Moderne – als jemanden, der dem Zwang zur ständigen Nützlichkeit und Effizienz entkommt. 

Weibliche Form: Die weibliche Entsprechung ist die Flaneuse (oder Passante). 

Heutige Verwendung: Im übertragenen Sinn steht der Begriff heute einerseits für den genussvollen Beobachter des Stadtlebens (wie etwa beim Wiener Flâneur), andererseits – leicht abwertend – für einen Müßiggänger oder Faulenzer. Digital wird der Begriff als Cyberflâneur  auch auf das ziellose Surfen im Internet angewandt

„Bini Gottfriedstutz e Kiosk? Oder bini öppen e Bank? Oder gseehni uus wines Hotel? Oder wine Kasseschrank? Bini Gottfriedstutz e Kiosk? Oder bini öppen e Bank? Oder gseehni uus wines Hotel? Oder wine Kasseschrank?“

Das RUMPELSTILZ Cover von damals – Es ist 1976. Der Flaneur als jonglierender! Spirituosenverkäufer am „Hohen Sattel“ – Franz-Josefs-Höhe, „Feriali“ und gerade einmal 17 Jahre alt.